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Das Problem der Beleuchtung

Bei OP-Leuchten herkömmlicher Art liegt die Beleuchtungsachse in einem Winkel zur Sehachse. Es muss ständig darauf geachtet werden, dass das von dem zu betrachtenden Objekt reflektierte Licht in Richtung der Sehachse in das Auge des Betrachters fällt. Dies kann entweder durch Korrektur der Position der OP-Leuchte oder der des Kopfes erfolgen. Außerdem muss die Beleuchtungsachse frei von Hindernissen sein, um keine Schatten entstehen zu lassen. Bei konvexen Gebilden ist mit viel Aufwand eine halbwegs schattenfreie Darstellung möglich (linkes Bild). Bei konkaven Untersuchungsgebieten, z.B. bei einer Trepanationsöffnung einer Wurzelkanalbehandlung ist dies nahezu unmöglich (rechtes Bild).

Die Lösung: Koaxiale Beleuchtung

Bei einer koaxialen Beleuchtung fallen Sehachse und Beleuchtungsachse im Idealfall aufeinander. Das Ergebnis ist ein schattenfreies, helles Bild. Die Lichtquelle liegt zwischen den Augen des Untersuchers. Was dieser sieht, ist dadurch automatisch hell, ein Justieren der Lichtquelle ist nicht erforderlich.